NSU Zweirad Museum

Als Deutsches Zweirad- und NSU-Museum bietet die Ausstellung in Neckarsulm einen historischen Überblick über die Vielfalt der technischen Lösungen im Fahrzeugbau.
Neben dem legendären NSU Prinz und dem Ro 80 mit Wankelmotor werden NSU Motorräder in allen Varianten ausgestellt.

Ein Besuch lohnt sich immer!

Bildquelle:
Deutsches Zweirad- und NSU-Museum

Besucherbilder aus dem Jahr 2014:


Namensgeber für die NSU Motorenwerke ist die Stadt Neckarsulm (Kürzel), deren Name wiederum leitet sich von den Flüssen Neckar und Sulm ab.
In Neckarsulm wurden ab 1880 zuerst Strickmaschinen hergestellt, wobei dann ab 1886 auch Fahrräder produziert wurden. Aus den Fahrrädern wurden dann das erste „Neckarsulmer Motorrad“ entwickelt und so entstand die exportstärkste deutsche Motorradfabrik vor dem 1. Weltkrieg.
Zwischen den beiden Weltkriegen wurden von NSU eine Vielzahl an technisch Anspruchsvollen und innovativen Fahrzeugen entwickelt und hergestellt. Während des 2. Weltkrieges wurden wie bei anderen deutschen Firmen militärische Fahrzeuge wie z.B. das NSU Kettenkrad produziert.
Der Start in die Nachkriegszeit war für NSU nicht leicht, aber mit der 1949 neu entwickelten NSU Fox und werbewirksamen Erfolgen im Rennsport gingen die Verkaufszahlen wieder nach oben. Allerdings endete die Ära der Motorradproduktion für NSU im Jahr 1963. Aus der Autosparte ist bei vielen noch der NSU Prinz bekannt welcher 1953 entwickelt wurde. Mit getunten Motoren und tiefergelegten Fahrwerken war der NSU Prinz noch lange ein Highlight bei jedem Bergrennen.
Nach der Fusion mit der Auto Union GmbH (Volkswagen) stellte die neue Audi NSU Auto Union AG in Neckarsulm Fahrzeuge wie den VW K 70 her.
1985 verschwand der Name NSU und ging in der Audi AG auf.